
Sexualpädagogische Workshops
Ein Angebot des Österreichischen Instituts für Sexualpädagogik im Auftrag der Wiener Gesundheitsförderung

Wird eine Frau durch Petting schwanger? Wie kann man sich vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen und welche Verhütungsmethoden gibt es? Das und vieles mehr wird in den Sexualpädagogischen Workshops beantwortet.
2012 werden die Workshops im 2., 5., 10., 15., 16. und 20. Bezirk angeboten. Zu den ausgewählten Schulen zählen öffentliche Hauptschulen, Kooperative Mittelschulen, Sonderpädagogische Zentren und AHS.
"Aufklärung" im Internet
Die achte Schulstufe stellt die letzte Möglichkeit dar, alle Jugendlichen im Schulkontext zu erreichen. Aktuelle Studien belegen, dass die Schule derzeit von mehr als der Hälfte aller Jugendlichen als Informationsquelle zum Thema Sexualität genannt wird. Das ist zwar nicht der Spitzenplatz im Ranking, aber doch ein hoher Wert. An vorderster Stelle stehen Medien wie Zeitschriften (v.a. bei Mädchen), Fernsehen, Internet und Pornos (v.a. bei Buben). Wichtigste Ansprechpersonen sind weder Eltern noch LehrerInnen, sondern der - meist ebenso unerfahrene - Freundeskreis. Angesichts dessen ist eine Neuorientierung in der Sexualpädagogik sinnvoll.
Vorbeugendes Wissen
Die Beratungsteams des Instituts für Sexualpädagogik orientieren sich grundsätzlich an den Bedürfnissen und Fragen der Jugendlichen. Es werden aber auch Themen, die von SchulpädagogInnen als notwendig erachtet werden, bearbeitet. So lernen die TeilnehmerInnen etwa in den Workshops auch den eigenen Körper besser kennen. Denn oft hat die Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualität bereits einen präventiven Einfluss.
LehrerInnen können ihre SchülerInnen auch mit dem - im Internet abrufbaren - Aufklärungsfilm "Sex, we can?!" auf die zweistündigen Workshops vorbereiten. Darin wird das Thema Sexualität in altersadäquater Sprache vermittelt, auch Spaß und Lachen haben Platz.

WIG im SocialWeb