LOGIN

Gesundheitsförderung und soziale Integration für Risiko- und Randgruppen

Der Verein LOGIN entstand 2002 im Rahmen der Suchttherapie-Nachbetreuung am Anton-Proksch-Institut Klinikum. Erziehungswissenschafterin Mag.a Ilse Gstöttenbauer, Sozialarbeiter DSA Alfred Auer und Klinischer Psychologe Mag. Andreas Piovesan hatten eine einfache und bislang einzigartige Idee: Es gibt viele Einrichtungen, die versuchen, Menschen aus Risiko- und Randgruppen fit für die Jobwelt zu machen, doch was tun diese außerhalb der Arbeitszeit? – Dort setzt LOGIN an und bietet Suchtkranken nach der Therapie regelmäßige, aktivierende und gesundheitsfördernde Freizeitangebote. Das ist weder Therapie noch Sozialarbeit, sondern Empowerment und soziale Netzwerkintervention.

No drugs, no alcohol.

Neben Volleyball stehen mittlerweile Fußball, Theater-Workshops, Yoga und Nordic Walking auf dem Programm – das ganze Jahr über. Bis auf die Workshops werden die Gruppen wöchentlich von ÜbungsleiterInnen trainiert, die Gruppen sind offen, das heißt jede/-r kann (schnuppern) kommen. Wer verhindert ist, sollte sich allerdings abmelden. Die Volleyball- und Fußballteams nehmen auch an Wiener Meisterschaften teil. Der Zulauf ist groß, seit 2009 sind zum API das Sportministerium, der Grüne Kreis, die WGKK, das Schweizer Haus Hadersdorf und die Wiener Gesundheitsförderung als unterstützende Kräfte hinzugekommen. „Wichtig ist, dass neben Betroffenen der Partnereinrichtungen auch rund ein Drittel teilnimmt, die keinerlei Suchterfahrung haben“, so Piovesan. Die Teilnahmeregeln sind „einfach“: no drugs, no alcohol, fair play und respektvoller Umgang miteinander.

Hohe Erfolgsrate.

Bei LOGIN versucht man, ein Bagatellisieren von Sucht gar nicht erst aufkommen zu lassen. Es funktioniert: Wer regelmäßig zu den Trainings kommt, bleibt mit hoher Wahrscheinlichkeit „clean“.

www.loginsleben.at

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Stand: Oktober 2011