Gesundheitspreis der Stadt Wien

Auszeichnungen für 2011 vergeben

Der Gesundheitspreis wurde 1996 ins Leben gerufen und würdigt seither herausragende Leistungen im Gesundheitswesen, um die Motivation aller im Gesundheitsbereich Tätigen zu fördern und neue Anregungen bzw. Antworten auf die Probleme des Gesundheitswesens zu finden. Eine Jury aus anerkannten ExpertInnen aus gesundheitsrelevanten Kernbereichen bewertet die eingereichten Projekte und schlägt die PreisträgerInnen vor.

Die Preisträgerinnen und Preisträger 2011  

Die Auszeichnungen wurden am 14. Dezember 2011 im Rahmen eines Festaktes im Wiener Rathaus durch die Dritte Landtagspräsidentin Marianne Klicka überreicht.

In der Kategorie "Ambulant" konnte die muttersprachliche Diabetesschulung türkischer Patientinnen und Patienten an der 5. Medizinischen Abteilung des Wilhelminenspitals überzeugen. Gerade in der Therapie des Diabetes mellitus sind die Wissensvermittlung bezüglich der Erkrankung sowie die Schulung in einem gesunden Lebensstil von zentraler Bedeutung. Das Projekt gewährleistet eine optimale Kommunikation zwischen den Betreuungsteams und den Patientinnen und Patienten mit Defiziten in der deutschen Sprache.

2. Preis: Sonne im Bauch (1. Medizinische Abteilung mit Gastroenterologie am KH Hietzing)

3. Preis: CS-Hospizberatungsstelle (Caritas Sozialis, Betreuung zu Hause)

Der erste Preis in der Kategorie "Stationär" ging an das Projekt "SIM-Baby Donauspital". Der Simulator hat das Aussehen eines etwa einjährigen Kindes, bewegt sich und schreit auch wie ein Baby. Durch das Training von Akutsituationen verbessert das Wissen des Personals im Bereich der Kinderanästhesiologie und der Kinderintensivmedizin.

2. Preis: Integrative Wochenbettpflege (SMZ-Süd, Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe)

3. Preis: Chemokrieger - Stationsführung für Kinder (AKH, Universitätsklinik für Frauenheilkunde)

Seit dem Sommersemester 2011 läuft am International Business College ein Projekt, um Mobbing im Internet zu verhindern. "Stop (Cyber-) Mobbing@ibc-:" bindet Schülerinnen und Schüler ebenso ein wie Lehrkörper und Elternschaft und erhielt den ersten Preis in der Kategorie "Schule/Jugend".

2. Preis: Gesund lebt sich´s leichter (Vienna Business School I)

3. Preis: Gesund wachsen (City Farm Schönbrunn, Lehr- und Forschungszentrum für Gartenbau)

Der erste Platz in der Kategorie "Gesundheitsförderung/Prävention" ging an des Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser und das Projekt „Gesund kochen und appetitanregend präsentieren“. Dabei geht es um einen neuen Zugang zur Präsentation von gemixter – und damit leicht zu schluckender – Kost. Durch spezielle kochtechnische Verfahren und das separate Mixen der einzelnen Menükomponenten kann auch älteren Menschen mit Schluck- oder Kauproblemen die gesamte Menüauswahl angeboten werden.

2. Preis: Kunst als gesundheitsfördernde Maßnahme für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (Kunstmitteilen)

3. Preis: Gesundheitliche Präventivmaßnahmen am Arbeitsplatz (AKH)

Drei Anerkennungspreise wurden in der Kategorie "Medien/Öffentlichkeitsarbeit" vergeben. "Gesünder leben durch Lesen" (Claudia Richter, Die Presse), "Dein Wohlstand-Überlebens-Ratgeber" (Erwin Steiner, medical basics sports academy) und "Mehr als ich kann", ein Film über den Pflegealltag im Verborgenen (Herbert Link).

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Stand: Oktober 2011